Referent: Manfred Radtke, BUND-Rotenburg
Datum: 12. 09. 2018, Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Volksbank, Hauptstraße 77, 28865 Lilienthal


Manfred Radtke von der BUND-Kreisgruppe Rotenburg referiert als Experte für Wildbienen über diese faszinierenden Lebewesen.
Wildbienen sind zwar klein, leisten aber viel. Ohne sie und andere Insekten wie Honigbiene, Fliegen, Käfer und Schmetterlinge wären die Blumenwiesen nicht mehr so bunt und Erdbeeren, Äpfel, Kirschen gäbe es nicht mehr. Etwa 80 % unserer Blütenpflanzen werden von Insekten bestäubt und hier spielen die Wildbienen eine ganz wichtige Rolle. Sie sind die Stars unter den Bestäubern von Obstbäumen und Pflanzen. Sie haben eine bislang weit unterschätzte Bedeutung als Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen.
In Deutschland sind über 570 Wildbienenarten nachgewiesen worden, allein in Niedersachsen kommen ca. 360 Arten vor. Wildbienen gibt es in jedem Garten.
Häufig werden sie mit Fliegen oder mit Wespen verwechselt. Doch viele der Wildbienenarten in Deutschland sind bedroht. Durch einen immensen Pestizideinsatz und der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir viele Wildbienenarten an den Rand des Aussterbens gebracht. Etwa die Hälfte aller Arten steht auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten.
Die Wildbienen und ihre natürlichen Lebensräume bedürfen dringend unserer Aufmerksamkeit und gezielter Schutzmaßnahmen. Wir können alle für Wildbienen aktiv werden, wir können unseren Garten oder unseren Balkon bienenfreundlich gestalten und wir können wirksame Nisthilfen für Wildbienen bauen.

 

Der Literaturkreis der Bürgerstiftung Lilienthal wird sich am 29. August 2018 mit dem Roman “Am Beispiel meines Bruders” von Uwe Timm befassen.

 

Ort: Conrad-Naber-Haus, Klosterstr, 23

 

 

Am Sonntag, 24. Juni 2018 von 11:00 – 15:00 Uhr trifft sich Lilienthal
zum 9. Bürger-Brunch im Amtsgarten


Schmausen unter grünen Bäumen
Lilienthals Bürger-Brunch ist kein Straßenfest. Es ist viel mehr als das! Im Amtsgarten, dem schönsten und grünsten Platz im Ortszentrum, stehen in diesem Jahr zum neunten Mal Tische und Bänke bereit, an denen alle Lilienthaler miteinander oder auch mit Gästen in dieser außergewöhnlichen Kulisse gleich hinter der mittelalterlichen Klosterkirche ihre selbst mitgebrachten Speisen verzehren, begutachten, anbieten und auch tauschen können. Alles isst und alles ist möglich. Und dafür ist es auch gedacht: Miteinander essen, reden, vielleicht beim Gang zwischen den „Gängen“ mit Menschen ins Gespräch kommen, flüchtig Bekannte besser kennenlernen. Wobei geht das leichter als beim gemeinsamen Essen?
Miteinander
Essen macht stark. Es stärkt aber nicht nur die Muskeln, sondern auch die Gemeinschaft, denn gemeinsam schmeckt es besser. Das tut gut, fühlt sich gut an und wird gern erinnert. Die Hände werden zum Streichen, Gabeln und Löffeln, zum Austeilen und Einschenken gebraucht. Auch zum Händeschütteln.
Gutes tun
Wer in den Amtsgarten zum Bürger-Brunch kommt, hat Gutes im Sinn. Und das auf jeden Fall.
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Wir buchen für Sie 22°C und Sonnenschein!

Ein Theaterabend mit Barbara Kratz am 24.3.18, Beginn 19:00 Uhr

Sie ist eine ungewöhnliche, eine tüchtige und bemerkenswerte Frau, diese Katharina von Bora: entlaufene Nonne, Eheweib des Reformators Martin Luther zu Wittenberg, Mutter und Ersatzmutter vieler Kinder, Pensionswirtin, Köchin, Medizinfrau, Säumärktin, Bäuerin, Gärtnerin, Bierbrauerin und vieles mehr.

Die Einnahmen des „Schwarzen Klosters“, des Hausstandes der Familie Luther, sicherte sie unter anderem durch die Burse, das Beherbergen und Beköstigen der Studiosi und der Professoren der Wittenberger Universität.

Täglich saßen da etwa 50 Menschen zu Tische, oft wesentlich mehr. Denn ihr Mann lud auch manchen armen Schlucker, Freunde und unbegüterte Verwandte ein, und das kostenlos.

Gekocht wurde in der schwarzen Küche über offenem Feuer. Eigenes Feld und eigener Garten lieferten Getreide, Gemüse, Bohnen, allerlei Kräuter, Rüben, Obst und Beeren. Die Viehwirtschaft bestand aus Kühen, Schweinen, Geflügel, Ziegen, Pferden. Getrunken wurde wegen der Unreinheit nicht Wasser, sondern Schwachbier und Wein.

Vortragsreihe „Gedanken zur Zeit“
Sigrid Liebig: Usbekistan - ein Reisebericht -
Mittwoch, 07. März 2018, 19:00 Uhr
im Kompetenz-Centrum der Volksbank, Lilienthal, Hauptstraße 77


Die Bürgerstiftung Lilienthal greift mit dieser Veranstaltungsreihe wichtige Themen der Zeit auf und will mit dem jeweiligen Impulsreferat weiterführende Diskussionen anstoßen.
Anknüpfend an den Bericht über ihre Reise in den Iran wird Sigrid Liebig diesmal über ihre Reise durch Usbekistan berichten. Usbekistan, bis 1991 ein Teil der Sowjetunion und die erste Republik, die sich aus dem Verbund löste, hat seitdem eine erstaunlich positive Entwicklung genommen. Da Usbekistan untrennbar mit dem Begriff Seidenstraße verbunden ist, werden die alten Oasenstädte Samarqand, Buchara und Chiva gern bereist. Sie gehören zum Weltkulturerbe, und ihre Moscheen, Minarette und Mausoleen sind sehenswert. Hier war es Timur oder Tamerlan, der im Mittelalter sein Reich bis Persien und Nordindien ausdehnte und einen Austausch von Baumeistern, Künstlern und Wissenschaftlern förderte.
Im Anschluss an den Vortrag ist ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussion.

Die Bürgerstiftung Lilienthal lädt alle Interessierten herzlich ein.
Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.


Anstatt eines Honorars bittet die Referentin um eine Spende für KaLis Werkstatt der Bürgerstiftung