Einen Scheck über 1.000,- € überreichte Dr. Thomas Engellandt, Botschafter der „Town&Country“ Stiftung an die Bürgerstiftung Lilienthal. Ausgezeichnet wurde die Projektarbeit „Allen Kindern eine Chance geben“.

Seit 2008 führt die Bürgerstiftung eine außerschulische Lernbetreuung für Kinder aus benachteiligten Familien durch, seit 2009 fördern wir eine größere Gruppe von Kindern aus Roma-Familien, weiterhin Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund und seit 2015 unterstützen wir außerdem Kinder aus geflüchteten Familien. Die Kinder kommen aus Familien, in denen beide Eltern Analphabeten sein können, die deutsche Sprache nur bruchstückhaft sprechen, traumatische Erlebnisse das Familienleben einschränken usw.

Wir bieten den Kindern ein umfangreiches Bildungspaket an, das sich aus Hausaufgabenhilfe, Einzelförderung, Leseclub und den Freizeitangeboten im Kinderforscherzentrum KaLis Werkstatt zusammensetzt.

Die Betreuung findet im Haus der Bürgerstiftung, in zwei Grundschulen und im häusl. Bereich einer weiteren ehrenamtl. tätigen Person, statt. 46 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer helfen z.Zt. 67 Kindern und Jugendlichen an vier Nachmittagen in der Woche von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr bei den Hausaufgaben. Dazu gehört auch das Üben für Klassenarbeiten, das ständige Üben des 1 x 1, Kopfrechnen, Lesen, Vorlesen, Erzählen und das Spielen. Die Kinder kommen auf Empfehlung ihrer Lehrer, unter den Familien spricht sich das Hilfsangebot herum. Manchmal bringen die Kinder ihre Freunde mit, die „auch Hilfe brauchen“. Wir legen Wert darauf, dass Kinder regelmäßig kommen und haken nach, wenn sie es nicht tun. Kinder, die auf die weiterführende Schule wechseln, haben die Möglichkeit, weiterhin regelmäßig zu kommen oder sich bei Bedarf Hilfe zu holen. So unterstützen wir Mädchen und Jungen, die inzwischen auf die Haupt- und Realschule oder das Gymnasium gehen.

Ehemalig Lehrerinnen und Lehrer konzentrieren sich z.B. auf die Deutsch-, Mathe- und Sprachförderung; ein Schach-Profi bringt den Kindern Schach bei.

Die Kinder können an Kunstworkshops teilnehmen, dazu gehören auch Besuche in Museen, z.B. der Kunsthalle Bremen.

Da wir Bildung umfassend verstehen, achten wir darauf, dass die Mädchen und Jungen an den Kursen der Kinderakademie teilnehmen. Dies sind Kurse in den unterschiedlichsten Wissensbereichen wie Astronomie, Mathematik, Chemie, Physik, Biologie usw. , d.h. die Kinder „fliegen auf den Mond“, sie bauen Roboter und programmieren sie, untersuchen den Waldboden unter der Stereolupe, nehmen kaputte Elektrogeräte auseinander und lernen, wie sie funktionieren und falls möglich, lernen sie, sie zu reparieren.

In den Ferien bietet die Bürgerstiftung auch Ferienkurse an.

 

 

 

 

Preisgeld von der Stiftung „Town & Country House“ für das Projekt „Talente von Kindern fördern“!

 

Einen Scheck über 1.000,- € überreichte Dr. Thomas Engellandt, Botschafter der „Town&Country“ Stiftung, 2017 an die Bürgerstiftung Lilienthal und zeigte sich beim seinem Besuch in der Bürgerstiftung von der Arbeit der Kinderakademie sehr beeindruckt.

 

 

Ausgezeichnet wurde die Projektarbeit „Talente von Kindern fördern“. Jedes Kind ist talentiert, doch oft fehlen Kindern die entsprechenden Angebote, um sich ausprobieren zu können. Deshalb hat die Bürgerstiftung es sich zur Aufgabe gemacht, auch Mädchen und Jungen, die sich nicht von allein anmelden würden, gezielt auf das Mitmachen in Kursen anzusprechen wie z.B. die Kinder aus dem eigenen Projektangebot „außerschulische Lernbetreuung“. Bei den geplanten Workshops „Bewegung“ auf der Erde, im Wasser,, in der Luft, im Weltraum, auf Rädern und zu Fuß geht es um Wissensvermittlung, Experimentieren und Spiel. Durchgeführt werden die Kurse in KaLis Werkstatt, ein Lernort, an dem Naturwissenschaft, Technik und Mathematik in jeder Weise zum Greifen und Begreifen ist. 200 Interaktive Mitmachstationen aus den Bereichen Kraft, Luft, Robotik, Bewegung, Optische Täuschungen, Strom und Spannung, Mathematik haben seit letztem Jahr hier ihren Platz gefunden.

Thomas Engellandt war mehr als überzeugt von der Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit der Arbeit und dass die 1.000,-€ gut eingesetzt werden.

Die Auszeichnung wurde für außergewöhnliches Engagement im Zusammenhang mit der Förderung benachteiligter Kinder im Rahmen des 5. Town & Country Stiftungspreises vergeben. In diesem Jahr wurden zum ersten Mal 500 x 1.000,- € an die Preisträger in der Bundesrepublik vergeben.

 

 

Wie vielfältig sich ehrenamtliches Engagement im Elbe-Weser-Dreieck zeigt, kann die aus fünf lokalen Persönlichkeiten bestehende Jury von „HelferHerzen – der dm-Preis für Engagement“ nun umfassend beantworten: acht Ehrenamtliche zeichnen die Jurymitglieder in den kommenden Tagen mit dem dm-Preis für Engagement aus. „Es ist überwältigend wie viele Menschen an unserer Initiative teilgenommen und somit gezeigt haben, dass sie sich neben Job, Familie und Hobbys für andere in der Gesellschaft einsetzen“, sagt die dm-Gebietsverantwortliche Beate Godos. Die Auswahl aus insgesamt 102 Anmeldungen fiel der Jury nicht leicht, in der unter anderem auch Kathrin Moosdorf, Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbunds Landesverband Bremen e. V., mitwirkte. „Wir freuen uns darüber, dass im Elbe-Weser-Dreieck so viele Ehrenamtliche aktiv sind“, sagt sie. „Auch wenn wir uns nicht bei jedem Einzelnen erkenntlich zeigen können, möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die sich angemeldet haben.“ Neben der eigens für die Initiative entworfenen HelferHerzen-Skulptur erhalten die Preisträger eine Zuwendung von je 1.000 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preisgeld von der Stiftung „Town & Country House“ für Experimentier-Werkstatt

 

Im August 2016 erhielt die Bürgerstiftung von der Stiftung „Town & Country House“ für ihre Arbeit im Kinderforscherzentrum „KaLis Werkstatt“ ein Preisgeld in Höhe von 500,- €. Alle Kinder sollen erreicht und vorhandene Potentiale entdeckt werden.

Um Interesse und Neugierde zu wecken, werden für ausgewählte Kinder und Jugendliche Experimentier-Werkstätten zu bestimmten Themenbereichen eingerichtet, und in ihnen in vielfältiger Weise mit unterschiedlichen Materialien experimentiert.

 

 

Dr. Thomas Engellandt von der Fa. „Town & Country House“ zeigte sich beim Rundgang durch „KaLis Werkstatt“ von den einzelnen Stationen sehr beeindruckt.

 

 

 

Am 19.5. 2016 wurde die Bürgerstiftung Lilienthal für ihr Projekt: „Alle Kinder sind neugierig, kreativ und talentiert“ mit dem 3. Innovationspreis des Sieben Faulen e.V. , Bremen ausgezeichnet. Sie erhielt einen der beiden ersten Preise, jeweils dotiert mit 5.000,- €.

Besonders innovativ und gemeinnützig sollten sie sein, die Ideen der Preisträger des Innovationspreises. Ganz passend zum Ziel des Vereins der „Sieben Faulen“ und im Sinne der alten Bremer Sage von Friedrich Wagenfeldt. „Der gemeinnützige Verein „Die Sieben Faulen e.V.“ mit Sitz in Bremen will innovatives Denken und Handeln in Stadt und Land anregen und in besonderer Weise auszeichnen“, so der Vorsitzende Peter Siemering. Angeregt durch die Legende von Friedrich Wagenfeldt über die sieben faulen Brüder an der Weser, die – motiviert durch ihre Faulheit – immer neue Ideen kreierten, die ihr Leben einfacher, schöner und angenehmer machten, fördert der Verein nennenswerte Projekte in Bremen und umzu.