Montag, dem 29.10.2018 um 19:00 Uhr Schroeter Saal in Murkens Hof

Norbert Kentrup liest aus seinem neuen Buch

„Der süße Geschmack von Freiheit“ – ein großartiges Theaterbuch über Ankommen, Untergehen, Auferstehen, finnische Blaubeeren und Shakespeare

 

Eine Veranstaltung der Bürgerstiftung Lilienthal

Eintritt: Wir bitten um eine Spende für die Arbeit der Bürgerstiftung mit Kindern.

 

 

Referent: Manfred Radtke, BUND-Rotenburg
Datum: 12. 09. 2018, Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Volksbank, Hauptstraße 77, 28865 Lilienthal


Manfred Radtke von der BUND-Kreisgruppe Rotenburg referiert als Experte für Wildbienen über diese faszinierenden Lebewesen.
Wildbienen sind zwar klein, leisten aber viel. Ohne sie und andere Insekten wie Honigbiene, Fliegen, Käfer und Schmetterlinge wären die Blumenwiesen nicht mehr so bunt und Erdbeeren, Äpfel, Kirschen gäbe es nicht mehr. Etwa 80 % unserer Blütenpflanzen werden von Insekten bestäubt und hier spielen die Wildbienen eine ganz wichtige Rolle. Sie sind die Stars unter den Bestäubern von Obstbäumen und Pflanzen. Sie haben eine bislang weit unterschätzte Bedeutung als Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen.
In Deutschland sind über 570 Wildbienenarten nachgewiesen worden, allein in Niedersachsen kommen ca. 360 Arten vor. Wildbienen gibt es in jedem Garten.
Häufig werden sie mit Fliegen oder mit Wespen verwechselt. Doch viele der Wildbienenarten in Deutschland sind bedroht. Durch einen immensen Pestizideinsatz und der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir viele Wildbienenarten an den Rand des Aussterbens gebracht. Etwa die Hälfte aller Arten steht auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten.
Die Wildbienen und ihre natürlichen Lebensräume bedürfen dringend unserer Aufmerksamkeit und gezielter Schutzmaßnahmen. Wir können alle für Wildbienen aktiv werden, wir können unseren Garten oder unseren Balkon bienenfreundlich gestalten und wir können wirksame Nisthilfen für Wildbienen bauen.

 

Der Literaturkreis der Bürgerstiftung Lilienthal wird sich am 29. August 2018 mit dem Roman “Am Beispiel meines Bruders” von Uwe Timm befassen.

 

Ort: Conrad-Naber-Haus, Klosterstr, 23

 

 

Am Sonntag, 24. Juni 2018 von 11:00 – 15:00 Uhr trifft sich Lilienthal
zum 9. Bürger-Brunch im Amtsgarten


Schmausen unter grünen Bäumen
Lilienthals Bürger-Brunch ist kein Straßenfest. Es ist viel mehr als das! Im Amtsgarten, dem schönsten und grünsten Platz im Ortszentrum, stehen in diesem Jahr zum neunten Mal Tische und Bänke bereit, an denen alle Lilienthaler miteinander oder auch mit Gästen in dieser außergewöhnlichen Kulisse gleich hinter der mittelalterlichen Klosterkirche ihre selbst mitgebrachten Speisen verzehren, begutachten, anbieten und auch tauschen können. Alles isst und alles ist möglich. Und dafür ist es auch gedacht: Miteinander essen, reden, vielleicht beim Gang zwischen den „Gängen“ mit Menschen ins Gespräch kommen, flüchtig Bekannte besser kennenlernen. Wobei geht das leichter als beim gemeinsamen Essen?
Miteinander
Essen macht stark. Es stärkt aber nicht nur die Muskeln, sondern auch die Gemeinschaft, denn gemeinsam schmeckt es besser. Das tut gut, fühlt sich gut an und wird gern erinnert. Die Hände werden zum Streichen, Gabeln und Löffeln, zum Austeilen und Einschenken gebraucht. Auch zum Händeschütteln.
Gutes tun
Wer in den Amtsgarten zum Bürger-Brunch kommt, hat Gutes im Sinn. Und das auf jeden Fall.
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Wir buchen für Sie 22°C und Sonnenschein!

Ein Theaterabend mit Barbara Kratz am 24.3.18, Beginn 19:00 Uhr

Sie ist eine ungewöhnliche, eine tüchtige und bemerkenswerte Frau, diese Katharina von Bora: entlaufene Nonne, Eheweib des Reformators Martin Luther zu Wittenberg, Mutter und Ersatzmutter vieler Kinder, Pensionswirtin, Köchin, Medizinfrau, Säumärktin, Bäuerin, Gärtnerin, Bierbrauerin und vieles mehr.

Die Einnahmen des „Schwarzen Klosters“, des Hausstandes der Familie Luther, sicherte sie unter anderem durch die Burse, das Beherbergen und Beköstigen der Studiosi und der Professoren der Wittenberger Universität.

Täglich saßen da etwa 50 Menschen zu Tische, oft wesentlich mehr. Denn ihr Mann lud auch manchen armen Schlucker, Freunde und unbegüterte Verwandte ein, und das kostenlos.

Gekocht wurde in der schwarzen Küche über offenem Feuer. Eigenes Feld und eigener Garten lieferten Getreide, Gemüse, Bohnen, allerlei Kräuter, Rüben, Obst und Beeren. Die Viehwirtschaft bestand aus Kühen, Schweinen, Geflügel, Ziegen, Pferden. Getrunken wurde wegen der Unreinheit nicht Wasser, sondern Schwachbier und Wein.